NetBSD/sgimips Frequently Asked Questions

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Grundlegende Fragen


Wertvolles Wissen zum Thema 'serielle Konsole' (zurück)

Merke: nachfolgende Information dürfte bei anderen Modellen ebenfalls zutreffen. Um die Maschine über die serielle Konsole booten zu können ist sicherzustellen, dass beim Einschalten keine Tastatur angeschlossen ist. Standardmäßig läuft die Konsole auf dem seriellen Port #1 (9600, 8N1).

Eine weitere Möglichkeit ist es, im PROM- Monitor "setenv console d" einzugeben, um die Konsole auf #1 bzw. "setenv console d2", um sie auf #2 zu legen (der Standard ist "g"). Die Geschwindigkeit kann beliebig mittels "setenv dbaud <bps>" gesetzt werden. Nach Eingabe der PROM- Parameter ist ein "init" oder Neustart des Systems notwendig.

Wird IRIX über die Konsole gestartet, kann es sein, dass Logins nicht erlaubt sind. Diese können ermöglicht werden, indem Sie folgende Zeile in /etc/inittab einfügen:

st:23:respawn:/sbin/getty systty co_9600        # serial console - HF
Dabei ist es wichtig zu beachten, dass nun inittab mit "init q" erneut eingelesen werden muß.

Die Belegung des seriellen Ports ist dieselbe wie diejenige der SPARC- Systeme, und serielle Macintosh- Kabel eignen sich hervorragend als Konsolenkabel. Vgl. auch NetBSD Serial Port Primer für weitere Details.

NetBSD/sgimips übers Netz booten (zurück)

Um den Vorgang zu starten, werden die nachfolgenden Dateien benötigt:

Snapshot:
ftp://ftp.NetBSD.org/pub/NetBSD/arch/sgimips/snapshot/
Kernel:
netbsd.ip32 oder
netbsd.ip22

Cross-Kompilierung eines sgimips-Kernels (zurück)

NetBSD ab Version 1.6 einschließlich unterstützt die Cross-Kompilierung des Basissystems vollständig- auch für nicht-Root-User und nicht-NetBSD-Hosts. Cross-building NetBSD im Bereich NetBSD Anleitungen und FAQs liefert weitere wissenswerte Details.

MAC-Adresse setzen (IP22) (zurück)

Hier nun ein Weg, die MAC-Adresse zu setzen - so funktioniert es zumindest auf der Indy, vielleicht aber auch auf anderen Maschinen mit HPC3s.

Es gelten die üblichen Disclaimer.

Eingabe im PROM:

dump -w -x 0xbfbe04e8

Sorgfältig überprüfen, ob die Ausgabe hier mit der Adresse, die in der Fehlermeldung 'ec0: bad ethernet address' angegeben wurde, übereinstimmt. Ist dies nicht der Fall, sollte an dieser Stelle nichts überschrieben werden.

fill -w -v 0xGG 0xbfbe04e8 fill -w -v 0xHH 0xbfbe04ec fill -w -v 0xII 0xbfbe04f0 fill -w -v 0xJJ 0xbfbe04f4 fill -w -v 0xKK 0xbfbe04f8 fill -w -v 0xLL 0xbfbe04fc

Wobei GG:HH:II:JJ:KK:LL die gewünschte MAC-Adresse ist. Eine durchaus gute Idee ist es, die Adresse, mit der die Maschine ursprünglich ausgeliefert wurde, weiterzuverwenden. Ist diese nicht mehr bekannt, kann der ggf. noch vorhandene Aufkleber an der Rückseite der Maschine weiterhelfen.

Nun muß das System herunter- und nach einer vollen Minute Wartezeit wieder heraufgefahren werden. Alle Variablen sind nun zurückgesetzt, genau wie beim resetenv-Kommando, mit Ausnahme von $eaddr.

tftp-Client-Fehler bei Standardeinstellungen (zurück)

Es ist möglich, dass der tftp-Client auf SGIs unter Benutzung der standard NetBSD-Einstllungen fehlschlagen wird. Der Grund: die aktuelle PROM-Version unterstützt keine Portnummern, bei denen das ``sign bit'' gesetzt wurde. Abhilfe schaffen Sie, indem Sie die Zahl der Portnummern für anonyme Verbindungen auf 32767 limitieren. Folgende Kernelparameter sollten das Problem lösen:

# sysctl -w net.inet.ip.anonportmin=20000
# sysctl -w net.inet.ip.anonportmax=32767

Schwierigkeiten in Sachen PROM (zurück)

Es gibt noch einige Haken, abhängig von der benutzten PROM-Version und der installierten OS (SASH)-Version:

  1. Alte Versionen der SASH haben Probleme mit der unrichtigen Wiedergabe der Speichertabelle... Erhält man beim Booten einen 'kernel panic' mit einer Message bezüglich UVM (sogar noch vor der Copyright-Message) ist es einen Versuch wert, den Kernel direkt aus dem PROM (und nicht aus der SASH) heraus zu laden. (Eine I2 hatte ebenfalls dieses Problem, bevor sie auf IRIX 6.x aktualisiert wurde. -- Zuvor lief sie unter IRIX5.3.)

  2. Noch ein Problem mit alten PROMs -- die verstehen kein ELF, also braucht man einen ECOFF- Kernel. Ein Workaround hierfür kann die Benutzung der SASH sein, die offenbar ELF sogar in IRIX 5.x versteht; vgl. auch Problem #1.


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