Eine weitere Möglichkeit ist es, im PROM- Monitor "setenv console d" einzugeben, um die Konsole auf #1 bzw. "setenv console d2", um sie auf #2 zu legen (der Standard ist "g"). Die Geschwindigkeit kann beliebig mittels "setenv dbaud <bps>" gesetzt werden. Nach Eingabe der PROM- Parameter ist ein "init" oder Neustart des Systems notwendig.
Wird IRIX über die Konsole gestartet, kann es sein, dass Logins nicht erlaubt sind. Diese können ermöglicht werden, indem Sie folgende Zeile in /etc/inittab einfügen:
st:23:respawn:/sbin/getty systty co_9600 # serial console - HFDabei ist es wichtig zu beachten, dass nun inittab mit "init q" erneut eingelesen werden muß.
Die Belegung des seriellen Ports ist dieselbe wie diejenige der SPARC- Systeme, und serielle Macintosh- Kabel eignen sich hervorragend als Konsolenkabel. Vgl. auch NetBSD Serial Port Primer für weitere Details.
ddns-update-style none;
subnet 10.0.0.0 netmask 255.255.255.0 { # anpassen
host indy {
hardware ethernet 08:00:69:09:93:78; # eigene MAC
fixed-address 10.0.0.15; # anpassen
#filename "/netbsd"; # Auskommentiert lassen!
option root-path "/home/indy/root";
server-name="10.0.0.3";
}
}
Sicherzustellen ist, dass "filename" nicht gesetzt wird, da
es sonst nicht möglich sein wird, später eine andere Kernelbenennung
im boot-Kommando des PROM anzugeben.
>> printenv netaddr
netaddr=1.2.3.4
>> setenv netaddr 10.0.0.15
>> printenv netaddr
netaddr=10.0.0.15
>> boot -f bootp():/netbsd.IP22
Setting $netaddr to 10.0.0.15 (from server 10.0.0.3)
Obtaining /netbsd-IP22 from server 10.0.0.3
...
Um den Vorgang zu starten, werden die nachfolgenden Dateien benötigt:
Es gelten die üblichen Disclaimer.
Eingabe im PROM:
dump -w -x 0xbfbe04e8
Sorgfältig überprüfen, ob die Ausgabe hier mit der Adresse, die in der Fehlermeldung 'ec0: bad ethernet address' angegeben wurde, übereinstimmt. Ist dies nicht der Fall, sollte an dieser Stelle nichts überschrieben werden.
fill -w -v 0xGG 0xbfbe04e8 fill -w -v 0xHH 0xbfbe04ec fill -w -v 0xII 0xbfbe04f0 fill -w -v 0xJJ 0xbfbe04f4 fill -w -v 0xKK 0xbfbe04f8 fill -w -v 0xLL 0xbfbe04fc
Wobei GG:HH:II:JJ:KK:LL die gewünschte MAC-Adresse ist. Eine durchaus gute Idee ist es, die Adresse, mit der die Maschine ursprünglich ausgeliefert wurde, weiterzuverwenden. Ist diese nicht mehr bekannt, kann der ggf. noch vorhandene Aufkleber an der Rückseite der Maschine weiterhelfen.
Nun muß das System herunter- und nach einer vollen Minute Wartezeit wieder heraufgefahren werden. Alle Variablen sind nun zurückgesetzt, genau wie beim resetenv-Kommando, mit Ausnahme von $eaddr.
# sysctl -w net.inet.ip.anonportmin=20000
# sysctl -w net.inet.ip.anonportmax=32767
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